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Entzündliche HauterkrankungenVariabel

Periorale Dermatitis

ICD-10 Code: L71.0

Entzündliche Gesichtshauterkrankung mit kleinen roten Knötchen und Pusteln um Mund, Nase oder Augen – häufig in Zusammenhang mit Überpflegung oder Kortison.

Medizinisch geprüft von Dr. N. Ben-Anaya, Fachärztin für Dermatologie · Stand: 7. Oktober 2026

Übersicht

Die periorale Dermatitis (umgangssprachlich auch „Mundrose“) ist eine entzündliche Erkrankung der Gesichtshaut. Sie betrifft vor allem Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, kommt aber auch bei Männern und Kindern vor. Typisch sind kleine rote Knötchen und Pusteln um den Mund, an den Nasenflügeln oder um die Augen; ein schmaler Hautsaum direkt an den Lippen bleibt oft frei.

Häufige Auslöser sind eine übermäßige Pflege mit reichhaltigen Cremes und Kosmetika sowie die Anwendung kortisonhaltiger Präparate im Gesicht. Da das Hautbild einer Rosazea oder Akne ähneln kann, steht am Anfang eine sorgfältige dermatologische Diagnose.

Bei Derm4hair in Hamburg – oder per teledermatologischer Online-Sprechstunde – erstellt Dr. N. Ben-Anaya einen individuellen Behandlungsplan. Häufig ist zunächst eine sogenannte Nulltherapie sinnvoll, die je nach Befund durch eine leitliniengerechte Lokal- oder Systemtherapie ergänzt wird. Bis sich die Haut beruhigt, vergehen in der Regel einige Wochen.

Symptome

  • Kleine rote Knötchen und Pusteln um Mund, Nase oder Augen
  • Schmaler freier Hautsaum direkt an den Lippen
  • Rötung und feine Schuppung
  • Brennen, Spannungsgefühl oder Juckreiz
  • Verschlechterung durch Cremes, Kosmetika oder Kortison

Behandlungsoptionen

  • Nulltherapie: Pausieren von Cremes und Kosmetika
  • Ärztlich begleitetes, schrittweises Absetzen von Kortison
  • Leitliniengerechte Lokaltherapie
  • Systemische Therapie bei ausgeprägtem Befund
  • Individuelle Beratung zur Hautpflege

Prognose

Mit konsequenter Behandlung und angepasster Pflege meist gut behandelbar; Rückfälle sind möglich.